Geocaching in und um OWL …
Motorradcachen
Auf dem letzten Geocacherstammtisch habe ich mich mit Eunoia darüber unterhalten, ob man nicht mal Motorrad fahren und Geocachen verbinden sollte/kann. Vorerst blieb es auch bei der Idee. Ein paar Tage nach dem Stammtisch bekam ich eine Mail von Eunoia, dass er es mal ausprobiert hatte, und es nicht so für geeignet hielt, da es schon etwas lästig ist mit Motorrad-Klamotten durch z.B. den Wald zu stiefeln oder Hänge rauf oder runter zu kraxeln. Auch ohne dies auszuprobieren gebe ich ihm Recht bei dem Gedanken daran. In Motorradstiefeln läuft es sich ja schon so nicht besonders gut wenn man mal ein paar Meter mehr gehen muss. Aber dann auch noch im Gelände?! Neeee.
Wir haben uns dann per Mail drauf geeinigt, das man mit Motorradfahren wohl eher nur Drive-In Caches anfahren sollte, dann sollte es gehen.
Am So wollen schnicci und ich wieder los ein paar Schätze suchen und das Wetter war auch top, also würde sich das Krad doch anbieten. Schnell Lemgo als Ziel angepeilt, da es da ein paar Tradis gibt die man gut zu Fuß dann machen kann, wenn man das Bike abgestellt hat. Auch an ein Fahrradschloss für die Helme haben wir gedacht, damit wir die nicht auch noch mit uns rumschleppen müssen. Zum Laufen haben wir normale feste Schuhe gewählt und Jeans.
Als ich meine Maschine aus der Garage befreien wollte bekam ich im selben Moment eine SMS von nem Bekannten der schrieb, dass er jetzt zu seiner Garage fährt um sein Motorrad zu holen und in einer halben Std. eine Tour fahren will, wenn ich mit will, wollten wir uns dann bei ihm treffen. Da es sowieso auf dem Weg nach Lemgo lag, lud ich schnell schnicci auf und wir düsten los zu ihm um ihm dann zu sagen, dass wir nach Lemgo wollten.
Und wie so oft kam dann alles anders. Angekommen sagte er uns das er zu “Günters Kurve” wolle wegen ein paar Flyer. An sich hört das sich ja auch nach einer netten Tour durch das Kalletal an und ein Cache gab bei Günter auch. Da Schnicci auch noch nie bei “Günters Kurve” war, entschlossen wir uns für die Tour und vertagten Lemgo spontan.
Günters Kurve
Nach einem etwas holperigen aber dennoch schönen Ritt durch das Kalletal, kamen wir auch schon an der, wie immer, brechend vollen “Günters Kurve” an. Schnell ne Cola gezogen und in die Sonne gesetzt und das Wetter genossen. Als wir dort so sassen fiel mir ein, dass die Wasserfälle bei Almena, an denen wir neulich gescheitert sind, auch in der Nähe sein müssten, ein kurze Blick auf das GPS und siehe da … 2KM.
Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Nach dem Hint von Mc-Guire wollten wir den unbedingt noch einmal angehen wenn wir wieder in der Nähe wären. Also schnell noch den Cache bei “Günters Kurve” gesucht und gelogged und dann weiter zum WP3 von”Lippe-Live “Der Pate von Almena” oder …“. Auf dem Weg dort hin, haben wir dann noch an einer Tankstelle unseren Bekannten verabschiedet denn der wollte nicht mit Geocachen.
Der Pate von Almena
Dank dem Hint von Mc-Guire, war der dritte WP dann auch schnell gefunden und wir hatten die Koords für den Final. Also wieder rauf aufs Moped und ab in Richtung Final. Dumm war nur das man nur auf 350m an den Final ran kam und der Rest dann quer in den Wald (Berg auf) verlief. Gut durchgeschwitzt haben wir diese dann auch noch bewältigt und waren am Final. Nach etwas suchen und ein paar Fotos haben wir dann auch den Cache gefunden. Nebenbei ein toller Chache … allerdings sollte man Bergziegen in seinem Stammbaum gehabt haben um manch einen Teil der Strecke zu bewältigen zu können
Zurück zum Motorrad ging es dann zum Glück nur noch Berg ab.
Auf dem Weg stellten wir fest das schnicci noch ein Cache zur 50. fehlt und wir noch einen finden mussten damit die Hürde auch noch genommen ist. Aber erstmal im Tiefflug Richtung Heimat.
Burg Sternberg
Als wir den Berg an der Burg Sternberg hochkurvten kam mir der Gedanke, das es dort bestimmt auch einen geben muss. Fast jede Sehenswürdigkeit hat einen Cache. Also landete ich auf dem Parkplatz bei der Burg. GPS, ein Blick und siehe da … JAP … 170m von uns … ein leichtes Fressen … der ist schon so gut wie gehoben. Nicht mal die Helme haben wir am Bike angeschlossen, sonder mitgenommen … ging ja schnell. Nix war. Wir folgten einem Weg der um die Burg rum ging um einen Weg in die Nähe vom Cache zu suchen. Und was fanden wir in Blickrichtung zum Cache ?! Einen Abhang. Na super … dann mal runter da. Ein Trampelpfad ( und das ist noch nett ausgedrückt) führte den Hang runter. Unten angekommen, waren es dann 190m zum Cache. Durch den Abstieg sind wir vom Kurs abgekommen. Aber egal, jetzt waren wir schon auf dem Weg, also weiter. Nachdem wir Berge von Laub, Wurzeln und umgestürzte Bäume überwunden haben standen wir vor dem ältesten Cache den wir bis jetzt gefunden hatten. (Stuckenberg GCFDFD placed 20.04.2003). Und es war auch noch ein relativ großer Cache mit einem TB drinnen. Also hat es sich doch gelohnt. Dumm nur, wir mussten ja den Berg auch wieder rauf ;(. Aber auch das haben wir dann schnaufend geschafft.
Abends beim Loggen der Caches im Netz, habe ich dann auch gesehen, das es eine Wegbeschreibung für den Cache gab wie man sich am besten nähert. GRMPF. Aber so ist das wenn man nur ins GPS schaut und nicht auf die Cachebeschreibung
.
Fazit: Motorrad und Cachen
Ja geht …. Aber …. es sollte wirklich am besten nur Drive-In’s sein wie Eunoia schon schrieb. Wie wir es gemacht haben ist es nicht wirklich zu empfehlen auch wenn es an sich im Nachhinein ganz gut geklappt hat.
P.S.: schaut doch auch mal bei Eunoia in seinem Blog vorbei http://www.savory.de/blog.htm.
Er freut sich bestimmt genauso über euren Besuch wie ich mich
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von holger am 23. April 2009 um 21:30 veröffentlicht und unter Allgemein abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |



vor 2 Jahren
Schön hast du berichtet
Heute den zweiten Versuch Kradcaching umzusetzen, diesmal nur Drive-Ins,
wieder gezielt ohne Wanderschuhe, und wieder mit Lederklammotten.
Also ab zum Diemelsee (Motorradtreff bei Tina und Jochen).
Strecke 120km, 4 Drive-Ins am Diemelsee, max 3 Meter vom jeweiligen Parkplatz.
Davon 3 gefunden innerhalb der selbst-gesetzte 2 Minuten-Aufenthalt Grenze.
2 waren Aussichtspunkte, 1 Grenzstein und 1 am/im Baum(nicht gefunden).
Einfach, aber leider nichts spektakuläres (typisch Drive-In, eben).
Heute war der Fokus eher auf Fahren statt Cachen.
Betrachte ich als gelungen, besonders die Aussichtspunkten.
Letztere als Drive-In sind die ideale Kombination für Biker